Dresdner Buchverlag
tamoc & Sandra Havemeister
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© 2012 Dresdner Buchverlag

tamoc (Autor)

 

tamoc ist ein Wort. Es bedeutet nichts. Es klingt allerdings sehr schön. Deshalb gefällt es mir. tamoc ist ein klangvoller Name für etwas, was es nicht gibt. tamoc ist eine Idee, die mich interessiert, ein Gedanke, der mich packt, fesselt und dem ich eine lange Zeit nachhänge. Habe ich dann einmal ein paar Stunden Zeit, versuche ich, dieses Thema zu einer Erzählung, einer kurzen Geschichte oder einem Theaterstück zu verarbeiten. Dabei entstehen eine Menge Wörter. Es sind nur Wörter, Wörter wie tamoc. Sie klingen manchmal schön. Aber sie bedeuten nichts. 

tamoc ist manchmal auch ein Bild. Eine Erinnerung, ein Traum, nur flüchtig. Ich versuche, dieses Bild einzufangen, festzuhalten, um es anderen zu zeigen. So gehe ich streifend und schweifend und staunend an diese sonderbaren Orte, suche nach Landschaften und Details, die sich mir in ungewisser Schönheit offenbaren. Ich fotografiere sie, mache neue Bilder und erfreue mich an ihnen.

tamoc ist aber auch ein Mensch, der atmet und fühlt und denkt und manchmal schimpft wie ein Zwerg, hin und wieder laut und falsch singt wie ein Troll und unter großen Anstrengungen versucht, so gutherzig und freundlich zu sein wie Elias.

Die Person tamoc wurde in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Oberlausitz geboren. Sie war fleißig in der Schule und schaffte es bis auf die Universität. Dort studierte tamoc alles Mögliche und bekam sogar ein Eins-A-Abschluss-Diplom. Dann bekam tamoc eine wundervolle Frau und zwei rotzfreche, liebenswert-drollig-dreiste Kinder. Heute arbeitet tamoc als Autor u. a. für „Elias' wundersame Abenteuer“, als Texter für ganz viele unterschiedliche Firmen und als freier Fotodesigner.

 

Autorenhomepage:

www.flammenrubin.de

 

Sandra Havemeister (Illustratorin)

 

Wie gern würde ich in die Köpfe all jener schauen können, die „Elias’ wundersame Abenteuer“ lesen. Denn dort werden die Figuren und Szenen, die ich gezeichnet habe, lebendig. Illustrationen sind ein bisschen wie Wegweiser für die Fantasie. Sie zeigen den Gedanken eine Richtung, aber sie lassen noch viel Raum für eigene Erfindungen. Elias, Alwin und Thrym sind die ersten Figuren aus einem Buch, denen ich eine Gestalt geben durfte. Das Thema Malen und Zeichnen aber begleitet mich schon lange. 1979 geboren, bin ich in Elmshorn bei Hamburg als zweite von drei Schwestern aufgewachsen. Wenn man als das mittlere, das so genannte „Sandwichkind“ groß wird, ist es von Vorteil, wenn man irgendetwas besonders gut kann. Sonst schauen nämlich alle immer auf die Große, die alles schon so toll kann, oder auf die Kleine, die noch so niedlich ist. Ich fiel auf, weil ich gut malen konnte.

Während der Schulzeit wurde mir mehr und mehr klar, dass der Umgang mit Stiften, Farben und Papier nicht nur mein Talent war, sondern mein Herz daran hing. Mein Leben sollte mit Kunst zu tun haben – das war mein Wunsch nach dem Abitur. So studierte ich in Kiel zunächst Kunst und Englisch auf Lehramt. Meine kleine Wohnung glich stets einem Atelier. Ich widmete mich intensiven zeichnerischen Studien, probierte Malstile, Mittel und schulte meinen Blick für Formen, Perspektiven und Wirkung. Porträts und Figuren hatten es mir besonders angetan. Meine Abschlussarbeit schrieb ich über das Selbstporträt. Vom Kunststudium hatte ich aber noch lange nicht genug, sodass ich einige Semester Freie Malerei an der Kunsthochschule in Kiel anschloss, ehe ich zum Referendariat nach Bayern zog, um den Schulalltag als Kunst- und Englischlehrerin kennenzulernen.

Heute lebe ich in Hamburg als Projektleiterin in einer Kreativ-Werkstatt und als freie Künstlerin. Meinem Wunsch, die Kunst in meinem Leben zu haben, bin ich treu geblieben. Bleistift, Tusche, Feder, Aquarell, Acryl oder Scherenschnitt sind meine Wegbegleiter. Aber natürlich besteht mein Leben nicht nur aus Kunst und Arbeit. Ich höre gern Musik, schaue mir gute Filme an, lese Gedichte oder verbiege mich beim Yoga.